Autor*in: Dorena Gudamar
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Heute ist Nationaler Veteranentag
Bei allem Pazifismus, bei allem Wunsch nach einer friedlichen Welt macht der völkerrechtswidrige Überfall auf die Ukraine deutlich, dass Verteidigungsfähigkeit nicht Kriegslust ist sondern dazu dient, Frieden zu erhalten. Der Nationale Veteranentag soll die Leistung derer würdigen, die die Belastungen des Dienstes ertragen haben und die derjenigen, die sie dabei unterstützt haben: Eltern, Ehefrauen und Familie ……
Eine unendliche Geschichte in mehreren Akten
Deutschland hat eine EU-Frist zur Entgeltgleichheit verpasst und steht nun vor einer Klage aus Brüssel. Überraschend ist daran eigentlich nur, dass noch jemand überrascht wirkt. Während seit Jahren über den Gender Pay Gap diskutiert wird, bleibt die Umsetzung von Equal Pay eine politische Dauerbaustelle. Ein Blick auf Verzögerungen, Ausreden und die erstaunliche Kunst, Gleichstellung immer wieder auf später zu verschieben.…
Nach dem Sturm
Der Sturm ist vorüber.
Die Welt wird leise, der Himmel glüht — und irgendwo zwischen Schilf, Abendstern und flüsterndem Wasser kehrt etwas zurück, das lange gefehlt hat: Ruhe.
„Nach dem Sturm“ erzählt von stillen Momenten nach stürmischen Zeiten.…
Eine Welt auf Augenhöhe – Teil 17
„Wenn ich gehe, bringt er mich um.“
Sätze wie dieser stehen oft am Anfang von Geschichten, die später als Familiendrama oder Beziehungstat in den Nachrichten enden.
Warum greift Schutz häufig erst, wenn es bereits zu spät ist? Warum werden Warnsignale immer weiter eskalierender Gewalt übersehen? Und weshalb enden Trennungen für manche Frauen tödlich?…
Des Nachts
Was geschieht, wenn die Stadt schläft? Wenn hinter kalten Mauern, dunklen Gassen und flackerndem Licht jene sichtbar werden, an denen wir tagsüber vorbeisehen?
„Des Nachts“ ist eine düstere Ballade über Menschen am Rand unserer Gesellschaft – leise, traurig und näher an der Wirklichkeit, als uns lieb sein sollte.…
Der Rechtsstaat zwischen Warteschleife und Holzhammer
Es gibt im deutschen Rechtsstaat offenbar zwei Arten von Geschwindigkeit.
Bei schweren Straftaten arbeitet er oft langsam, überlastet und verspätet. Bei kleinen Geldschulden dagegen entwickelt er plötzlich erstaunliche Effizienz. Dann stocken nicht die Akten, sondern der Zugriff funktioniert reibungslos.
Das ist keine humorige Pointe, sondern eine politische Schieflage. Wer wegen eines offenen Betrags von ein paar Hundert Euro nicht zahlen kann, erlebt den Staat oft durchaus agil, streng und vor allem unerbittlich.…
