Dorena Gudamar

  • Menschenwürde ist kein Lager

    In den letzten Jahren hat sich die politische Sprache spürbar verändert. Begriffe, die früher zur Beschreibung dienten, werden heute zunehmend zur Abwertung genutzt. Einer davon ist das Wort „links“. Es wird nicht mehr analytisch gebraucht, sondern oft als Etikett, das Diskussionen verkürzt und Positionen delegitimiert.Wer soziale Gerechtigkeit einfordert, sich für Menschenrechte ausspricht oder politische Entscheidungen

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  • Reflexionen

    Demokratie scheitert selten durch einen Putsch. Sie wird müde, wenn Vertrauen verloren geht, soziale Ungleichheit wächst und politische Debatten verrohen. Ein reflektierender Blick auf die späte Weimarer Republik und unsere Gegenwart – ohne Gleichsetzung, ohne Alarmismus, aber mit klarer historischer Verantwortung.

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  • Menschenrechte – Teil 1

    1948 gab sich die Welt ein großes Versprechen: Nie wieder sollte ein Mensch ohne Rechte sein. Doch 2025 zeigt, wie weit Anspruch und Wirklichkeit auseinanderliegen. Zwischen historischen Idealen und aktuellen Menschenrechtsverletzungen spannt sich ein Raum voller Widersprüche – und die unbequeme Frage, was von dem Versprechen von damals heute noch gilt.

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  • Urak und der kleine Stern

    Auf der Milchstraße, drei Lichtjahre geradeaus, dann am Mars vorbei, Richtung Großer Wagen – gleich hinter einer Kometenwand – wohnte Urak, der Sternenwart.Seit ewigen Zeiten war er für die Ordnung im Himmelszelt zuständig. Zuverlässig sorgte er dafür, dass alle Sterne, die des Nachts Dienst hatten, mit geputztem Licht am Himmel erschienen. Er schlichtete Streit bei

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  • Sehr geehrter Herr Putin,

    Was wäre, wenn Macht nicht unterdrücken, sondern schützen würde? In einem offenen Brief an Wladimir Putin denkt die Autorin über Verantwortung, Herrschaft und die verpasste Chance nach, als Machthaber geliebt statt gefürchtet zu werden. Denn – Macht bedeutet Verantwortung – nicht Angst!

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  • In eigener Sache

    Zum Jahresende möchten wir euch danken: fürs Lesen, fürs Teilen und fürs Mitdenken – aber auch für die Rückmeldungen, die uns zeigen, dass kritischer Journalismus, Haltung und Menschlichkeit zusammengehören. Die vergangenen Monate waren laut, widersprüchlich und oft schwer auszuhalten. Umso wichtiger sind die stillen Momente, in denen wir innehalten, Kraft sammeln und uns daran erinnern,

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