Ach Mensch!
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Wie gerne würd ich endlich auch
ein richtiges Liebesgedicht schreiben,
mit Flugzeugen in meinem Bauch
und solchen Gefühlen, die bleiben.
Rasende Herzklopfen würden mich quälen,
rosarote Wolken des Nachts würd ich zählen,
chronisch an leuchtenden Augen erkranken,
Freudenhopser brächten den Boden zum Wanken.
Worte wie Achtung, Vertrauen und Zärtlichkeit,
Verse von Liebe und Treue in Ewigkeit
in goldener Schönschrift auf Seidenpapier ….
Ach, könnte ich das, ich schriebe es dir.
Und jeder Kritik über Kitsch und Triviales
entgegnete ich: „Ich mag auch Banales!“
Ach, wäre es nicht nur ein Traum gewesen.
So muss ich halt Liebesgedichte – von anderen lesen.
