Es wird Herbst
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Auf Wiesen meiner Stadt, an schmalen Außenwegen,
stehn Bäume bunt und stolz, an letzten Sommertagen.
Ein Bach fließt sacht vorbei, wo Äste Früchte tragen,
sein Wasser spiegelt Licht, selbst unter alten Stegen.
Schon wagt sich dunkles Grau dem Himmelsblau entgegen
und frischer Wind aus Nord singt eine kühle Weise.
Das reife Obst wiegt schwer, die Blätter fallen leise.
Die Wiesen sind gemäht und schimmern leicht im Regen.
Noch stehn verstreut die Bäume und nicht in Reih und Glied,
doch pfeifen schon die Spatzen ihr nationales Lied.
Durch Stadt und Wiesen brechen sich schwere Stiefel Bahnen.
Es sägt mit lautem Kreischen, es fällt ein erster Baum,
exotische Gewächse sind fehl in deutschem Raum.
In kahlen Ästen flattern nun völkischbraune Fahnen.
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