In den letzten Jahren scheinen sich alle Mächtigen der Welt in den Kopf gesetzt zu haben, dass man Europa mit allen Mitteln bekämpfen muss. Sei es der Möchtegern-Zar Putin, der Horrorclown Trump, der verschlagene Fuchs Xi oder die vielen kleineren Player, die ebenfalls am Ast Europa sägen wollen, etwa in Tschechien, Polen oder Ungarn oder die nationalistischen Kräfte in Deutschland und Europa. Sie alle vereint ein Gedanke: „Europa muss weg!“
Jetzt stellt sich natürlich schnell die Frage: „Cui bono?“; wer hat etwas davon?
Bei den beiden erstgenannten ist die Antwort möglicherweise die Furcht vor einem geeinten Europa als Wirtschaftsmacht und „global player“. Auch China hat mit einem gespaltenen Europa leichteres Spiel, seine Wirtschaftsinteressen durchzusetzen.
Sollte uns dann nicht erst recht daran gelegen sein, uns eben NICHT spalten zu lassen; eben gerade jetzt kleinliche Pöstchenschiebereien hintanzustellen und endlich geeint zu der Stärke zu finden, die nötig ist, die Angriffe auf unsere Integrität abzuwehren? Seien es die Versuche der politischen Einflussnahme der Trump-Administration, die hybriden Tests unserer Verteidigungssysteme durch Russland und ihm nahestehende Länder oder die Zersetzungsbemühungen der Nationalisten – nur ein geeintes Europa wird all das überstehen.
Was die kleineren Akteure, etwa die AfD, Tschechien, Polen und Ungarn bewegt, ist nicht sicher; bekannt scheint zumindest im Falle der AfD zu sein, dass diese sowohl von Russland als auch den USA hofiert wird und sie sich Macht davon verspricht. Nur, Macht wozu? Die Macht, als Vasallenstaat entweder Russlands oder der USA zu tun, was immer die großen Herren befehlen?
Machen wir uns nichts vor, es gilt immer noch der alte Satz: „United we stand, divided we fall!“
In diesem Sinne: Es lebe die Freiheit, es lebe Europa!

