Die Würde des Menschen ist unantastbar
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In den letzten Jahren hat sich die politische Sprache spürbar verändert. Begriffe, die früher zur Beschreibung dienten, werden heute zunehmend zur Abwertung genutzt. Einer davon ist das Wort „links“. Es wird nicht mehr analytisch gebraucht, sondern oft als Etikett, das Diskussionen verkürzt und Positionen delegitimiert.Wer soziale Gerechtigkeit einfordert, sich für Menschenrechte ausspricht oder politische Entscheidungen
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Als das Grundgesetz 1949 verabschiedet wurde, galt es als Aufbruch in eine neue Zeit. Doch hinter den feierlichen Worten verbargen sich alte Machtstrukturen: 61 Männer schrieben die Verfassung, nur vier Frauen kämpften darum, dass Gleichberechtigung überhaupt erwähnt wird. Einige Artikel tragen bis heute die Spuren dieser ungleichen Ausgangslage und stabilisierten über Jahrzehnte Rollenbilder, die Frauen…
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Zwischen Verfassungsversprechen und sozialer Wirklichkeit Wenn wir uns die Realität anschauen, müssen wir uns fragen: Ist die Menschenwürde wirklich noch unantastbar? Leben wir wirklich noch diese Grundsätze? Sind sie immer noch Bestandteil unserer Politik? Ist die Würde nicht meist am unantastbarsten, wenn es uns selbst betrifft? Was gelten Grundrechte und Menschenwürde heute noch in unserer
