Politik und Gesellschaft

  • Eine Welt auf Augenhöhe Teil 5

    EINE WELT AUF AUGENHÖHE Maria wächst in einem Haus auf, das äußerlich intakt wirkt. Drinnen aber ist es laut – nicht vor Lachen, sondern vor Worten. Worte und Gesten, die wehtun.Ihre Mutter ist schnell gereizt, oft abwertend: „Kannst du das immer noch nicht?“ oder „Du, immer mit deinen absurden Ideen.“ Wenn Maria etwas sagt, wird

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  • Eine Welt auf Augenhöhe Teil 4

    EINE WELT AUF AUGENHÖHE Als ich im letzten Jahr begann, mich öffentlich für die Gleichstellung einzusetzen, schlug mir von Beginn an Abwehr entgegen. Noch bevor Inhalte zur Sprache kamen, wurde der Begriff „Patriarchat“ zum Stolperstein. Die häufigsten Reaktionen: Erst nachdem einige meine ersten Texte gelesen hatten, änderte sich der Ton. Besonders von männlicher Seite hörte

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  • Wessen Meinungsfreiheit ist hier wirklich bedroht?!

    Soso – ihr rechten, autoritären und antidemokratischen Gruppen beklagt also, dass ihr nicht mehr alles sagen dürft? Ihr tingelt fröhlich durch die Medien, sitzt in Talkshows, haltet Reden auf Bühnen – ungehindert, laut, selbstgerecht. Ihr schreit eure Parolen ins Land und jammert dabei, euch würde der Mund verboten.Komisch: Ich habe noch keinen von euch in

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  • Eine Welt auf Augenhöhe Teil 3

    Zu weit gedacht! Anna war in der 11. Klasse. Sie mochte Physik und hatte eine Idee. Damit allerdings begann das Problem. Sie kann nicht mehr sagen, wie sie eigentlich darauf gekommen war, damals sah sie es glasklar vor sich. Sie stellte eine Gleichung Einsteins infrage – aus ihrer Sicht war die Zeitumkehr falsch angewendet. Sorgfältig

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  • Eine Erfolgsgeschichte

    Es war einmal, vor langer Zeit, ein kluges Land. Dann kamen die Spielekonsolen. Und das Internet. Und schwupps – ging alles irgendwie den Bach runter.Wir leben in einer Welt, in der Wissen theoretisch unbegrenzt verfügbar ist – und trotzdem boomt die Dummheit wie nie zuvor. Früher musste man sich wenigstens ein bisschen anstrengen, um sich

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  • Die gestohlene Gesellschaft!

    Ein Tiegel Gesichtscreme, eine Billig-Lesebrille, ein Paket Butterkekse. Wert: 24 Euro.Die Frau, die sie einsteckt, ist 68 Jahre alt. Ihre Rente reicht nicht für alles: Medikamente, Pflegeprodukte oder Nahrung.Sie entscheidet sich – für Diebstahl.Und sie ist nicht allein. Was wie ein Einzelfall klingt, ist in Wahrheit Teil eines Trends – und Ausdruck einer Krise, die

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