Lyrik
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Ein Mull ziehte sein Fellchen ausund bud im blauen Meer.Erst schwimmte er ganz weit hinausund dann noch hin und her. Der Kleine steigte wieder raus,erschrickte, und zwar sehr!Er siehte dort am Strand – o Graus!sein Fellchen nimmermehr. „Was nun? So sprichte er mit sich– sonst war ja niemand dort. –Hier liegte doch mein Fellchen, nicht?Genau
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Der Wind zieht sacht, der Mond scheint blass,die Nacht ist kühl und grau.Die Eule stößt sich aus dem Nass,das Wasser schimmert blau.Im See versinkt die letzte Glut,ein Schatten schwebt empor.Am Himmel streift die Wolkenflut,ein Stern lugt leis hervor. Sie gleitet lautlos durch die Nacht,ihr Blick ist scharf und klar.Im Silberlicht, das ewig wacht,entgeht ihr nicht
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Herr Meyer fühlt sich gar nicht gut,ihm fehlt die alte Höllenglut,die zwar den Leib gehörig peinigt,jedoch die Seele prima reinigt.Und auch das milde Fegefeuer,das war Herrn Meyer lieb und teuer.Doch beides ist nicht mehr zu haben,seit Nietzsche es samt Gott begraben. Drum findet Meyer es ganz prima,dass, wegen C-O-zwei und Klima,den Sündern jetzt schon vor
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1. Die Sternlein stehen kreuz und quer,vom Himmel fallen Geigen.Im Garten tobt ein Blumenheer,das würd‘ ich dir gern zeigen. Der goldne Mond hängt wieder schief,die Sonne rollt im Kreiseund auch die Käfer sind aktiv,ein Frosch quakt eine Weise. R: Wach auf, mein Kind, es tönt das Horn,wir müssen uns beeilen.Mach schnell, mein Kind, der Feind

